Konzept

Wie wir arbeiten
Die Rolle der Lernbegleiter ist das schaffen einer Atmosphäre des Wohlbefindens in einer vielfältigen Spiel- und Lernumgebung und das gute Beobachten und gute Zuhören der Kinder. 
Sie stützen durch das eigene Interesse und einer aktiven Begleitung den Forschungsprozess der Kinder, geben Inputs und stellen immer wieder neue Ressourcen für die Aktivitäten der Kinder bereit.

Wichtig ist uns beim Lernen mit unseren Kinder die Wahrung der kindlichen Bedürfnisse, so dass das Kind entwicklungsgemäss lernen darf und die Freude am Lernen so nicht verliert.

Wie wir dokumentieren: Das Portfoliokonzept
Die Definition nach Paulson ist folgende: „ Ein Portfolio ist eine zielgerichtete und systematische Sammlung von Arbeiten, welche die individuellen Bemühungen, Fortschritte und Leistungen der/des Lernenden in den Lernbereichen darstellt und reflektiert. Im Portfolioprozess wird die/ der Lernende an der Auswahl der Inhalte, der Festlegung der Beurteilungskritereien sowie an der Beurteilung der Qualität der eigenen Arbeit beteiligt.“ (zit. Nach Häcker et al. 2006, S.2)

Das gewählte Portfolio ist ein Entwicklungs- und Präsentationsportfolio, wo die erworbenen Fähigkeiten, Fertigkeiten, Kompetenzen und Entwicklungsprozesse veranschaulicht werden.
Dem Kind dient das Portfolio zum eigenverantwortlichen, mitbestimmenden und selbstreflektierenden Lernen. Der Lernende definiert also das Lernbedürfnis und die Lernziele eigenständig.
Wir nennen das Portfolio kurz: Album vom eigenen Lernen.

Das Portfolio Konzept stützt sich unter anderem auf die Freiarbeit von Maria Montessori und die Vetragsarbeit der Reggio-Pädagogik.

Umsetzung
Wir bieten den Kindern eine vielfältige Spiel- und Lernumgebung und binden es in den (Arbeits-)alltag unserer Familie und der näheren Umgebung mit ein.
Dadurch erhält es viele Inputs, wovon es einige davon aufnimmt und mehr Wissen und Lernen will.
Gemeinsam mit dem Kind setzen wir uns dadurch jeweils das Lernziel und überlegen, wie wir dies erreichen können. Oftmals sind dann einige andere Ziele versteckt, welche es erreicht, die wir in der Zielreflektion mit dem Kind auch besprechen . Daraus entstehen vielfach neue Ziele die das Kind erreichen will.
Bei Erreichung eines Ziels wird, das Erreichte dokumentiert, das Lernen reflektiert und anschliessend ein neues Ziel gesetzt.

Die Kinder arbeiten so im Block an einem Fach und wechseln nicht stundenweise das Fach sondern dann wenn das Lernbedürfnis für ein anderes Thema da ist.

Unsere Tage haben klare Strukturen und Rituale, die den Kindern Halt geben sollen.

Tagesablauf
Morgenessen
Besprechung der Arbeiten bis zum Mittag
Hier machen die Kinder Ämtlis, arbeiten an Ihrem Ziel weiter oder vertiefen sich in der Lernumgebung.
12.00 Uhr kurzer Rückblick und Mittagessen
Mittagsruhe
Spaziergang lang oder kurz mit dem Hund
anschliessend Nachmittagsprogramm
Z.B: Musikunterricht, Fussballverein, Reiten, Spaziergang, Wald, baden,....
Nachtessen
Pijama anziehen, Büchli schauen, Spiele machen, ruhig spielen bis sie müde sind


Wochenplan (wird jeden Sonntagabend neu erstellt)

wöchentlich findet statt:
Bibliothek, Fussball, reiten, Waldtag,Auf dem Bauernhof Gemüse holen
alle anderen Aktivitäten wie backen, Spielplatz, Besuch,... planen wir gemeinsam im Wochenplan ein.

Die Lehrpläne für den Kindergarten und die 1. Klasse habe ich begleitend dabei und notiere erreichte Lernziele, sodass ich gewährleisten kann die Lehrplanziele erfüllt werden.

Ausserdem schreibe ich Beobachtungen und alle Aktivitäten im (Lehrer)tagebuch auf.



Kommentare:

  1. Hallo J.
    Wirklich schönes Layout. Ich bin gespannt auf weitere Einträge. Dein Konzept hört sich ähnlich an, wie wir es machen, nur hätte ich es nie in so gute Sätze packen können. Vielleicht besteht deswegen mein Blog fast nur aus Bildern :-)
    Liebe Grüsse, caroline b.

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    1. Merci Caroline! :-)
      Bilder sagen ja bekanntlich manchmal mehr als Worte! ;-)
      Liebe Grüsse zurück

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